Meine Geschichte mit Gott

Ich habe mich nie wirklich für Gott interessiert obwohl mich meine Eltern immer zur Kirche in die Kinderbetreuung gebracht haben. Ich habe in meinem christlichen Umkreis ein Leben mit Gott vorgespielt. Als ich 16 war, nahm ich an einer Jugend WG in einer Kirche teil. Dort gab es ein Gebetsraum und eine Liste, in der man sich für eine Stunde Gebet im Gebetsraum eintragen musste. Ich hatte absolut keine Lust dazu. Als mich eine Person gefragt hat, ob ich Lust hätte mit ihr eine Stunde zu teilen, sagte ich sofort zu, da ich dachte „Glück gehabt, nur eine halbe Stunde pure Langeweile.“

Wie ich das Geschenk vom ewigen Leben empfangen habe

Als ich dann im Raum war habe ich tatsächlich angefangen zu beten. Ich habe Gott ganz ehrlich gesagt, was ich denke. Daraufhin habe ich gespürt, dass sich etwas verändert hatte. Auch wenn das für dich vielleicht komisch klingt; ich spürte, dass er in dem Raum war und dass er sich für mich interessiert. Ich wurde ganz ergriffen und hab mich für all meine Fehler entschuldigt. Daraufhin habe ich eine Befreiung gespürt von all dem unauthentischen Vorgespiele und von meinen Sünden. Ich habe begriffen, dass Jesus für mich allein gestorben wäre, weil er mich liebt. Das habe ich davor schon hundertmal gehört, aber das erste Mal verinnerlicht und dessen Auswirkungen gespürt. In dieser halben Stunde habe ich Jesus in mein Leben eingeladen und mich danach sofort noch einmal für eine ganze Stunde im Gebetsraum eingeschrieben.

Seitdem habe ich Gott ganz oft erlebt und gespürt. Ich habe erlebt, wie er wirkt, wie er durch Personen zu mir spricht und wie er Menschen heilt. Ich habe erlebt, wie er in schwierigen Situation bei mir war und mich getröstet hat. Ich habe erlebt, dass er sich tatsächlich sehr für mich interessiert. Gott hat mir immer wieder gezeigt, dass ich wertvoll bin, selbst wenn ich das nicht geglaubt habe. Ich habe begriffen, dass Gott die Liebe in Person ist. Er liebt auch dich und er will dir zeigen, dass er das tut.

 

Sommercamp 2018

Vergangenen Sommer durfte ich für die Royal Ranger aus Villingen ein Sommercamp vorbereiten und als Campwart mitleiten.

Über 100 Kinder aus Villingen und St. Georgen waren dabei und durften Action, gute Gemeinschaft und Gott erleben.

Zu sehen, wie viel Freude die Kids hatten und zu hören, was sie auf dem Camp mit Gott erlebt haben hat mich nach der herausfordernden und mühevollen Vorbereitung stark ermutigt.

Interview mit Livingforinspiration

Vergangene Woche, wurde ich von Martin Borowski auf seiner Website
Livingforinspiration
interviewt. Ich durfte viel darüber erzählen, wie ich mein Leben mit Gott gestallte. Martin ist ein inspirierender junger Mann und ein guter Freund, der sein Leben mit Gott lebt. Mit  seiner Lobpreismusik, seiner Website und in seinen Beziehungen, investiert er viel Zeit und Arbeit in das Reich Gottes.

Das Interview findest du auf hier!

1. Was machst du beruflich und warum?
Ich studiere Theologie an der ISTL-Deutschland (Internationale Seminare für Theologie und Leiterschaft). Ich habe mich entschieden mit meinem Leben Gott zu dienen und habe einen Ruf in den Vollzeitdienst gespürt. Das Studium, indem Fachwissen vermittelt wird und die praktische Gemeindearbeit, die ein wichtiger Bestandteil ist, wird mich dafür ausrüsten.

2. Wenn du dein Leben mit 5 Worten beschreiben müsstest. Welche wären das?
Zeitintensiv, Abwechslungsreich, Gottbegleitet, Verantwortung, Herausforderung

3. Was ist dein aktuelles Lieblingslied?
All Hail King Jesus – Jeremy Riddle

4. Was ist der wichtigste Satz, den du in deinem Leben bisher gelesen oder gehört hast?
„Ich möchte irgendwann total verschwitzt und vernarbt im Himmel ankommen und sagen: „Gott! Ich kann nicht mehr. Ich habe alles gegeben!““
-> Dieser Satz ist vielleicht nicht DER wichtigste aber er motiviert mich immer wieder!

5. Wie und wo verbringst du am liebsten Zeit mit Gott?
Ich gehe gern spazieren. Am liebsten bin ich ungestört im Wald. Dort bete ich, lese Bibel, mache Lobpreis und versuche zu hören, ob Gott mir etwas sagen will.

6. Wie viel Zeit verbringst du durchschnittlich mit Gott ganz alleine? (Pro Tag oder pro Woche)
Ich versuche täglich mindestens eine halbe Stunde Zeit mit Gott zu verbringen. Leider schaffe ich das oft nicht. Ich meine, ich verbringe vier Tage die Woche, jeweils eine halbe Stunde Zeit mit Gott.

7. Warum möchte Gott, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben?
Ein Vater liebt es Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Er liebt es, wie auch wir Menschen, gelobt zu werden.

8. Welche praktischen Tipps und Tricks lebst du, um gute Zeiten mit Gott zu haben?
Mir fiel es leichter Zeit mit Gott zu verbringen, als ich sie nicht mehr als Pflicht, sondern als Angebot entdeckt habe. Das hat mir außerdem sehr geholfen authentisch zu beten. Anfangs habe ich christliche Floskeln gebetet, die ich teilweise nicht wirklich so meinte. Sei ganz ehrlich zu Gott. Er verträgt es. 😉

9. Wie alt warst du, als du angefangen hast regelmäßig Zeit mit Gott zu verbringen? Und was war der Grund, dies zu tun?
Ich war 16. Ich nahm an einer Gebetsaktion Teil, auf die ich keine Lust hatte. Ich „musste“ eine halbe Stunde alleine in einem Gebetsraum verbringen. Ich hatte damals erwartet, dass es langweilig sein würde. Als ich jedoch in dem Raum war, betete ich vielleicht sogar zum ersten Mal ganz authentisch. Ich gestand Gott, dass mich der Glaube zu der Zeit nicht interessierte, aber, dass ich mir wünschte Gott irgendwie einmal zu erleben. Darauf hin spürte ich eine tiefe Zufriedenheit und Geborgenheit. Und ich spürte, dass ich geliebt bin. Das war die Gegenwart Gottes.

10. Gibt es Tage, an denen du keine Lust hast, Zeit mit Gott zu verbringen und was machst du dann?
Natürlich gibt es solche Tage. Auch kann ich mich dann oft nicht überwinden, es trotzdem zu tun. Aber es kam noch nie vor, dass ich mich überwunden habe und danach nicht froh darüber war. Was ich jedoch irgendwann begriffen habe, ist, dass Stille Zeit keine Pflicht ist, die Gott uns gegeben hat. Er liebt es nur Zeit mit uns zu verbringen. Und da er uns liebt und er uns geschaffen hat, um in seiner Gegenwart zu sein, bin ich überzeugt, dass es nichts gibt, das uns mehr erfüllt, als Zeit mit Gott zu verbringen. Daher ist es ein liebevolles Angebot von Gott an uns, in seine Gegenwart zu kommen.

11. Welche Gedanken oder Inspirationen möchtest du uns noch weitergeben?
Zeit mit Gott macht Lust auf mehr. Wenn es dir schwer fällt anzufangen, fang doch einfach mal an. 😉

Let’s talk about money

Die ersten Monate des Studiums sind vorbei und ich hatte immer genug zum Essen ;-). Vielen Dank Ihr lieben Spender!

Deine Spende hat es mir ermöglicht, die ISTL in Zürich zu besuchen. Dies bedeutet, dass ich mich umfassend mit Themen wie Theologie, Bibelauslegung, Leiterschaft, Evangelisation, Mentoring, Coaching und Seelsorge auseinander setzten konnte. Dies formt mich als Mensch und Leiter.

Teil des Studiums ist ein Kirchenpraktikum (12 h/Woche). Dieses führe ich derzeit in der KL4 im Bereich Royal Rangers durch. Als Stammwart darf ich den Stamm 191 mit Samuel zusammen leiten. Leiten heißt, alle organisatorischen strukturellen Entscheidungen, die bei einer Kinder- und Jugendarbeit mit über 115 Mitgliedern anfallen, vorzubereiten und umzusetzen. Zudem leite ich ein Team mit 9 Jungs im Alter von 8 bis 9 Jahren.

Meine nächste größere Aufgabe ist die Vorbereitung des Sommercamps. Danach werde ich mich vermehrt in die Lifegroup investieren, ein Angebot für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren.

Nebenher durfte ich in den letzten Monaten meine Predigtskills in der Jugend der KL4 und der Lifegroup trainieren.

Und jetzt zum PUNKT: Im Monat benötigt ich ca. 800 € Spendengelder, um das Studium und mich zu finanzieren. Soweit es das Studium und mein Praktikum zulassen, gehe ich nebenher zusätzlich noch jobben. Die gesamten Spenden werden über die KL4 abgewickelt (damit du auch deine Spendenquittung bekommst).

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mich unterstützen würdest!

Dein Josua

Spendenkonto:
Empfänger:       KL4
Bank:                 
Sparkasse Schwarzwaldbarkreis
IBAN:                  DE60 6945 0065 0010 6733 00
Betreff:              Spende2017TP

Einsegnung in der Lifegroup

Vor knapp einem Jahr wurde die Lifegroup, eine Arbeit, für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren, in der KL4 neu belebt. Jede Woche treffen sich kleine Gruppen an unterschiedlichen Orten und reden über Gott. Einmal im Monat findet ein Event-Gottesdienst statt.

Ein junges Ehepaar, dass diese Events bisher geleitet haben, gab diese Arbeit nun an meine Verlobte und mich weiter. Hierfür wurden wir im letzten Event-Gottesdienst eingesegnet.

Ich freue mich riesig darüber mit ihr zusammen zu arbeiten und von Gott gebrauchen zu lassen. Wir sind sehr gespannt, was Gott in nächster Zeit vor hat und wo sich die Lifegroup hinbewegen wird.

Leiterschaftswochenende

Vergangenes  Wochenende veranstalteten wir mit  unserem Royal Ranger Stamm ein Hüttenwochenende für die Leiter. Wir verbrachten drei Tage zusammen und konnten eine super Zeit genießen. Leckeres Essen, freie Zeit zum Austausch, Spieleabende, Lobpreiszeiten, ein Gebetsmorgen, eine Wanderung und Impulse begleiteten uns über diese Zeit. Ich selbst war für diese zuständig.

Ich durfte dabei viel darüber erzählen, dass unsere Performance aus unserer Identität kommt. Wir vergessen oft, auf uns selbst zu schauen, weil wir die meiste Zeit mit unserer Leistung beschäftigt sind. Dass das eine aus dem anderen kommt ist uns oft nicht bewusst.

Unsere Identität ist in Jesus. Jesus ist unsere Identität. Mit diesem Wissen und dem Gewiss-sein, dass wir von Gott geliebt sind, können wir so viel erreichen, wenn wir auf Gott vertauen und aus seiner Kraft heraus tun.

#2Monate

Vor beinahe zwei Monaten startete das Kick-Off-Weekend, auf dem ich meine Mitstudenten und das Leitungsteam der ISTL das erste mal traf und kennen lernen konnte. Seitdem ist so viel passiert, dass es sich lohnt alles einmal Revue passieren zu lassen.

Die Klassendynamik

Als ich vor Ende September das erste mal meine Mitstudenten getroffen habe fühlte ich mich sofort wohl und willkommen geheißen. Seitdem konnte ich jede Woche zwei Tage mit ihnen verbringen. Das Beisammensein mit jungen Erwachsenen, die alle eine leidenschaftliche Hingabe für den Glauben an Gott haben, ist sehr begeisternd und sehr ermutigend. Hauptsächlich dadurch konnte ich bereits viele Schritte im Glauben gehen und in meiner Beziehung zu Gott und in meinem Charakter wachsen.

Mein Studium

Wir konnten bereits viel in den Fächern Einführung Theologie, Einführung Altes Testament, Grundlagen Leiterschaft und Grundlagen Evangelisation lernen. Jedes Fach war auf seine Weise spannend und herausfordernd.
Besonder herausfordernd sind für mich die wöchentlichen Straßeneinsätze, in denen wir Menschen, die wir nicht kennen von Jesus erzählen. Ich konnte auch hier viel dazulernen. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Einsätze in den nächsten vier Jahren verändern werden und was Gott alles vor hat.

Die Royal Ranger

Seit acht Wochen bin ich nun Stammwart der Royal Ranger der KL4. Viele Projekte konnten wir bereits umsetzen.
Auch hier konnte ich in vielen Bereichen bereits dazu lernen. Strukturiertes Arbeiten, das Organisieren von größeren Aktionen und die Leitung eines Teams.

Zusammengefasst waren die ersten zwei Monate eine sehr gute Zeit. Es gab viele Herausforderungen an denen ich wachsen konnte. Ich erwarte, dass Gott noch viel vor hat in den nächsten Monaten und freue mich sehr darauf.

Royal Ranger Hike

Letzte Woche war ich mit sieben weiteren Rangern auf einer zwei Tägigen Wanderung. Unter dem Motto „Adventure in the Black Forest“ waren wir in der Umgebung rund um den Feldberg unterwegs. Und es war wirklich eine Adventure (deutsch: Abenteuer). Das Wetter spielte komplett gegen uns. Es war durchgehend kalt. Zudem regnete es beinahe immer, sodass von Anfang an vieles durchnässt war. Ausgerechnet in dieser Nacht wurde außerdem noch vor einem Orkan gewarnt. Hinzukamen die etlichen Höhenmeter, die es wirklich anstrengend gemacht haben. Übernachten konnten wir in einer offenen Schutzhütte, die wir – Gott sei Dank – gefunden hatten.  Und wir waren Gott tatsächlich dankbar, dass wir so weit gekommen sind und immer versorgt waren. Alles in allem war es also tatsächlich ein Abenteuer.

Aber! Royal Ranger lieben Abenteuer und Herausforderungen. Wir kamen an unsere Grenzen. Und genau das war unser Ziel. Es waren zwei wirklich gute Tage mit einer genialen Gemeinschaft und Stimmung untereinander.

Nun freue ich mich schon auf der nächsten spannenden Herausforderung der wir uns stellen werden.

Grundlagen des Alten Testaments und ein Gebetsmorgen

Anfangs dieser Woche war ich im Studienzentrum der ISTL in Zürich. Wir haben nun, nach vier Wochen von intensivem Unterricht, die Grundlagen des Alten Testaments beendet. Es war ein extrem spannendes Fach und ich durfte sehr viel Neues lernen. Vor allem war es schön zu sehen, dass Gott sich auch im Alten Testament sehr gnädig zeigt.

Oft haben wir zwei verschiedene Bilder von Gott. Dem strengen Gott des Alten Testaments und dem liebenden, gnädigen Gott des Neuen Testaments. Sehr spannend war es daher, zu erkennen und zu verstehen, dass sich Gott tatsächlich nicht verändert und er auch schon vor der Kreuzigung von Jesus unendlich viel Gnade und Liebe geschenkt hat.

Dienstag hatten wir dann einen sehr intensiven Gebetsvormittag, in dem wir Gott anbeten durften, ermutigende Zeugnisse hörten und für die verschiedensten Dinge beteten. Zudem hatten wir spontanen Besuch von ISTL-Absolventen, die von ihrer Arbeit im Reich Gottes erzählt haben.

Am Nachmittag sind wir, nachdem wir Studenten noch zwei Stunden lernen und an unseren Arbeiten schreiben konnten, wieder in die Stadt gegangen um Menschen von Gott zu erzählten. Es sind sehr viele coole Dinge geschehen. Personen haben ihr Leben Jesus übergeben und mit Anderen konnten wir einfach gute Gespräche führen und für sie beten.

Alles in einem, waren es sehr spannende und ermutigende Unterrichtstage und freue mich nun auf eine Woche, in der ich Gott und meiner Gemeinde dienen kann.

#Gebet

Am Sonntag den 22.10.2017 hatte ich die Ehre in der Lifegroup der KL4 zu predigen. Thema waren die ersten drei Verse des 1. Timotheusbrief. Dort geht es darum, dass es extrem wichtig ist zu beten. Tägliches Beten bereichert mein Leben sehr. Es ist mega genial einen Gott zu haben, zudem man mit all seinen Anliegen kommen kann und man weiß, dass er einem zuhört und sich darüber freut.