Sommercamp 2018

Vergangenen Sommer durfte ich für die Royal Ranger aus Villingen ein Sommercamp vorbereiten und als Campwart mitleiten.

Über 100 Kinder aus Villingen und St. Georgen waren dabei und durften Action, gute Gemeinschaft und Gott erleben.

Zu sehen, wie viel Freude die Kids hatten und zu hören, was sie auf dem Camp mit Gott erlebt haben hat mich nach der herausfordernden und mühevollen Vorbereitung stark ermutigt.

Royal Ranger Hike

Letzte Woche war ich mit sieben weiteren Rangern auf einer zwei Tägigen Wanderung. Unter dem Motto „Adventure in the Black Forest“ waren wir in der Umgebung rund um den Feldberg unterwegs. Und es war wirklich eine Adventure (deutsch: Abenteuer). Das Wetter spielte komplett gegen uns. Es war durchgehend kalt. Zudem regnete es beinahe immer, sodass von Anfang an vieles durchnässt war. Ausgerechnet in dieser Nacht wurde außerdem noch vor einem Orkan gewarnt. Hinzukamen die etlichen Höhenmeter, die es wirklich anstrengend gemacht haben. Übernachten konnten wir in einer offenen Schutzhütte, die wir – Gott sei Dank – gefunden hatten.  Und wir waren Gott tatsächlich dankbar, dass wir so weit gekommen sind und immer versorgt waren. Alles in allem war es also tatsächlich ein Abenteuer.

Aber! Royal Ranger lieben Abenteuer und Herausforderungen. Wir kamen an unsere Grenzen. Und genau das war unser Ziel. Es waren zwei wirklich gute Tage mit einer genialen Gemeinschaft und Stimmung untereinander.

Nun freue ich mich schon auf der nächsten spannenden Herausforderung der wir uns stellen werden.

Einsegnung, Stammtreffen, Jugendhütte und zwei weitere Unterrichtswochen – ein Wochenrückblick

In meinen letzten zwei Wochen ist einiges passiert und sie waren wieder sehr spannend für mich. Hier ein kleiner Rückblick:

Letzten Sonntag fand in der KL4 die Übergabe des Stammwartpostens der Royal Ranger statt. Der bisherige Stammwart wurde gebührend verabschiedet und ich von der Gemeindeleitung eingesegnet. Ich freue mich sehr im nächsten Jahr viel Zeit in die Royal Rangerarbeit investieren zu können und Teil der Stammleitung sein zu dürfen. Ich glaube, dass es ein sehr spannendes und ereignisreiches Jahr für unseren Stamm wird.

Montag und Dienstag war ich wieder in Zürich im Studienzentrum. Übernachten konnte ich bei einer syrischen Familie, die einiges durchmachen musste und dennoch voller Freude ist und eine sehr inspirierende Vision für die kurdischen Christen in Zürich hat. Am Dienstagnachmittag hatten wir Besuch von einem afrikanischen Prediger, der uns von seiner Geschichte mit Gott erzählte. Danach führte er uns in eine sehr intensive und bewegende Gebetszeit.

Am Freitag die Woche darauf waren wir dann mit dem ganzen Stamm im in der Natur unterwegs. Thema war der Anbruch des Winters und die Vorbereitung auf diesen. Hierfür haben wir mit den Teamkindern zusammen Hütten aus Naturmaterialien gebaut. Später marschierten wir zu einer Feuerstelle, an der wir in einer großen Pfanne Raclette Toast zubereiteten. Währenddessen konnte ich in einem kurzen Impuls erzählen, dass Gott uns liebt, er uns versorgen will und wir uns deshalb keine Sorgen mach müssen, wie es in Matthäus 6,31-34 steht.

Die Tage darauf war ich dann mit der Jugend der KL4 auf einer Hütte. Thema hier waren die vier Prinzipien der Reformation. Allein durch die Gnade, allein durch den Glauben, allein durch Christus und allein durch die Schrift, wozu ich die Predigt vorbereiten und halten durfte. Es waren wirklich tolle Tage, in der Gott gegenwärtig war und wir das in häufigen Gebets- und Lobpreiszeiten erleben durften.

Über die kompletten zwei Wochen habe ich zudem an meiner ersten Arbeit in meinem Studium geschrieben. Inhalt ist die Frage, was der Glaube ist, was es bedeutet zu glauben und welche Hinweise es auf die Existenz Gottes gibt. Ich werde weiterhin daran schreiben bis ich sie dann Mitte Oktober abgeben muss.